2012

Aus Nordlippischer Anzeiger vom 29-07-2012

30 Grad Hitze locken in die „Batze“

Ohne die Unterstützung des Fördervereins wäre das Alverdisser Freibad wohl längst geschlossen geworden

Bei schönem Wetter und Wassertemperaturen von 26 Grad tummeln sich Gro und Klein im Alverdisser

Jocelyn (v. l.), Xenia und Pauline finden die Batze klasse.

30 Grad Hitze, da sucht fast jeder einen Platz zum Abkühlen. In der „Batze“ in Alverdissen haben Groß und Klein in diesen Tagen Abkühlung gefunden, auch wenn bei 26 Grad Wassertemperatur kaum vom kühlen Nass gesprochen werden kann. „Endlich ist es mal richtig warm und voll in unserem Freibad“, stellte Boris Kasper vom Freibadförderverein fest. Die vielen Besucher, die sichtlich viel Spaß beim Badevergnügen hätten, seien der Lohn für die vielen Mühen des Fördervereins. Das 1960 gebaute Freibad in Alverdissen wird seit Jahren von dem Förderverein unterstützt. Die Saisonvorbereitungen werden von den ehrenamtlichen Helfern erledigt und während der Saison übernehmen die Mitglieder die Rasenpflege und die Kasse. „Ohne Förderverein würde es schon lange nicht mehr gehen und selbstverständlich bin ich sehr froh, dass es diese ehrenamtlichen Helfer gibt“, stellte Bürgermeister Herbert Dahle fest. Der Rat der Stadt Barntrup habe beschlossen, die Kosten für das Freibad auf 50 000 Euro pro Jahr zu begrenzen. Daher müsse gespart werden. Aus diesem Grund öffnet die „Batze“ auch täglich erst um 13 Uhr, was von vielen Müttern vor allem in den Ferien bedauert wird. „Das Arbeitszeitgesetz lässt es nicht zu, dass Schwimmmeister Achim Warnecke länger arbeitet und mehr Personal kann nicht eingestellt werden. Außerdem gibt es ja noch das Bad in Barntrup“, so Dahle. Das Alverdisser Freibad wird sehr gut angenommen und zwar nicht nur von den Anwohnern, sondern auch von vielen Badegästen aus dem Umland und von Draisinenfahrern, die in der „Batze“ eine kühle Pause einlegen. „Vor allem Familien kommen gern in unser Freibad. Das Babybecken mit der kleinen Rutsche ist auch wirklich schön und so gelegen, dass Eltern ihre Kleinen auch von den Sitzplätzen des Kiosks aus beobachten können“, stellt Petra Baxmann vom Förderverein fest. Früher habe sie selbst als Baby in dem Becken geplanscht, dann auf der Liegewiese hinter der Hecke gelegen – im „Knutschbereich“, wie in der Gesprächsrunde festgestellt wurde – und jetzt beaufsichtigt sie ihre Kinder in dem Babybecken. „Unser Freibad ist zwar nicht das Neueste, aber es ist mit dem Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, mit den Ein- und Dreimetersprungtürmen und dem Planschbecken einfach schön“, stellen die Fördervereinsmitglieder fest, die sich allerdings für die nächste Saison mehr Helfer für die Vorbereitungsarbeiten wünschen. Anfang August soll übrigens wieder in der „Batze“ gezeltet werden. Der genaue Termin steht noch nicht fest, wird aber bekannt gegeben.

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